Der BdZ unterstützt staatliche Institutionen aktiv in der Umsetzung eines effizienten Jugendschutzes und befürwortet Maßnahmen des Gesetzgebers, um Kinder und Jugendliche vor dem Konsum von Genussmitteln zu schützen.

Ein beträchtlicher Teil der restriktiven Gesetzgebung zur Bewerbung, dem Verkauf und dem Konsum von Tabakprodukten wird mit Erwägungen des Jugendschutzes begründet. Auch die Zigarre ist hiervon betroffen.

Ein explizites Jugendschutzproblem liegt für die deutsche Zigarrenindustrie jedoch nicht vor, da Zigarren fast ausschließlich von Personen im Alter von über 35 Jahren konsumiert werden. Zigarren sind ein Genussmittel für verantwortungsvolle, mündige Bürger.

Das unternehmerische Handeln der Mitgliedsunternehmen des BdZ orientiert sich ausdrücklich an den Zielen und Bestimmungen des Jugendschutzes. Dies schließt die selbstauferlegte Verpflichtung der Mitgliedsunternehmen ein, auf Werbung, die Jugendliche und Kinder anspricht, zu verzichten. Die Marketing-Maßnahmen und die Produktpolitik der Mitglieder zielen darauf ab, dass Zigarren einem erwachsenen Genuss vorbehalten bleiben.

Der BdZ setzt sich dafür ein, dass Maßnahmen gegen Tabakprodukte, die das Ziel des Jugendschutzes verfolgen, differenziert und unter Berücksichtigung der produktspezifischen Besonderheiten der Zigarre durchgeführt werden.