Der BdZ begrüßt die Aufklärungsarbeit des Staates zu den gesundheitlichen Folgen des Genussmittelkonsums. Auch Maßnahmen, die auf die Vermeidung eines übermäßigen Konsums von Tabakwaren abzielen, finden die Unterstützung des Verbands.

Differenzierung zwischen Zigarren und anderen Tabakprodukten
Die staatlichen Strategien der Gesundheitsprävention zur Reduzierung des Tabakkonsums differenzieren nicht ausreichend zwischen Zigarren und anderen Tabakprodukten. Dabei existieren erhebliche Unterschiede: Zigarrengenießer zeichnen sich in der Regel durch einen maßvollen und bewussten Genuss aus.


Die Verbandsarbeit des BdZ folgt dem Leitbild des „mündigen Verbrauchers“. Dies findet seinen Ausdruck in der Entscheidungsfreiheit des Individuums auf der Basis objektiver Informationen. Vielfach zielen die Kampagnen und Maßnahmen der staatlichen Gesundheitsprävention jedoch eher auf Abschreckung denn auf bewusstseinsbildende Aufklärung ab. Viele Zigarrengenießer fühlen sich hierdurch in unverhältnismäßiger Art und Weise bevormundet, da sie Zigarren nur gelegentlich und wohlwissend um die gesundheitlichen Folgen konsumieren.

Der BdZ begrüßt die Wahrnehmung einer öffentlichen Fürsorgepflicht für die sachliche Information der Verbraucher, setzt sich jedoch vehement gegen jede Form paternalistischer Bevormundung von erwachsenen Bürgerinnen und Bürger ein.